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Dem Thermometer trotzen – Laufen bei Minusgraden

Januar 21st, 2014 · Keine Kommentare



Viele Läufer sind unsicher wenn es um das Laufen im Winter geht und die Temperaturen in den Minusbereich fallen Die Wege sind oft glatt, es wird zeitig dunkel und einige machen sich auch Gedanken um ihre Gesundheit und denken, Ihnen tut das Laufen bei Minusgraden nicht gut. Aber wenn Sie sich gut vorbereiten und ein bei Dinge beachten, steht auch im Winter dem Laufen nichts im Weg. Denn so können Sie Ihr Trainingspensum halten und müssen im Frühjahr nicht von vorn anfangen. Ein zusätzlicher Pluspunkt für das Lauftraining ist die Natur, die sich schön frostig oder schneeweiß zeigt und so ganz besondere Eindrücke bietet.

Die richtige Ausrüstung

Die Laufbekleidung sollte den Temperaturen angepasst sein und es empfiehlt sich das Zwiebelprinzip. Also mehrere Schichten von Funktionskleidung übereinander, sodass der Körper warm gehalten, aber auch Schweiß nach außen transportiert wird. Handschuhe und Mütze oder Stirnband sollten auch nicht fehlen, denn besonders über den Kopf verliert der Körper schnell Wärme. Bei Bedarf kann auch ein Tuch oder Schal vor den Mund gelegt werden, um die Atemluft anzuwärmen. Bei den Schuhen haben sich sogenannte Trailschuhe als hilfreich erwiesen. Diese haben mehr Profil als normale Laufschuhe und bieten so sicheren Halt im Gelände. Auf das Laufen auf Eis sollte trotzdem unbedingt verzichtet werden, außer Sie tragen Spikes, um nicht auszurutschen und sich zu verletzen.

Die richtige Vorbereitung

Gerade bei Minusgraden ist es wichtig, sich gut aufzuwärmen, um den Körper auf das Laufen vorzubereiten und Verletzungen vorzubeugen. Der Lauf sollte langsam beginnen und die Geschwindigkeit mäßig erhöht werden. Hören Sie auf Ihren Körper und Sie werden merken, wo Sie sich noch wohlfühlen. Beim Atmen sollte unbedingt darauf geachtet werden, durch die Nase zu atmen und den Mund geschlossen zu halten. Bei geöffnetem Mund gelangt die kalte Luft zu den Lungen, ohne nennenswert vorher aufgewärmt zu werden. Damit steigt das Risiko, einen Infekt zu bekommen und das nächste Training muss ausfallen. Auch aus diesem Grund sollte das Training eher mit geringerer Intensität als im Sommer ausgeführt werden, da mit steigendem Puls die Wahrscheinlichkeit steigt, durch den Mund zu atmen.

 

Tags: Allgemein



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