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Aquajogging – Laufen einmal anders

November 23rd, 2013 · Keine Kommentare



Für alle Läufer, denen es in Herbst und Winter zu schmuddelig und kalt draußen ist, kann Aquajogging eine gute Alternative sein. Es ist aber auch eine Ergänzung zum normalen Lauftraining und bietet sich gerade für Wasserratten an. Aquajogging ist besonders gelenkschonend, stärkt das Herz-Kreislauf-System und trainiert den ganzen Körper. Auch um nach Verletzungen wieder Sport treiben zu können, eignet sich Aquajogging hervorragend. Ein Verletzungsrisiko selbst ist beim Sport im Wasser so gut wie nicht vorhanden. Aquajogging lässt sich allein oder in der Gruppe durchführen. Als Anfänger ist es vielleicht in einer Gruppe einfacher, da man viele Anregungen für Übungen erhalten kann.

Verschiedene Schwierigkeitsstufen

Wenn Sie noch nie Aquajogging betrieben haben, ist es am besten, Sie fangen langsam damit an und erhöhen schrittweise die Intensität. In Anfänger-Kursen reicht das Wasser nur bis zur Hüfte oder Brust und Sie haben Kontakt zum Boden. Fortgeschrittene Aqua-Jogging-Trainierende führen die Übungen dann in tiefem Wasser aus, in dem die Füße keinen Bodenkontakt mehr haben. Mit Aqua-Weste oder –Gürtel erhält man dann den nötigen Auftrieb und führt nahezu frei schwebend im Wasser die Übungen durch, die auch ganz individuell zusammengestellt werden können, wenn man alleine Sport treibt.

Ausrüstung und Technik

Ganz klar – um Aquajogging betreiben zu können, müssen Sie in ein Schwimmbad gehen. Am besten suchen Sie sich eines aus, welches Aqua-Jogging-Kurse anbietet. So haben Sie gleich Kontakt zu Gleichgesinnten und können die richtige Technik erlernen. Ansonsten benötigen Sie einfach Badesachen. Das Zubehör wie Aqua-Weste oder –Gürtel oder auch Hanteln und Schuhe, um den Trainingseffekt zu erhöhen, wird meistens bei den Kursen gestellt. Sollten Sie sich für ein Training ohne andere Menschen interessieren, lohnt sich dann natürlich die Anschaffung der benötigten Hilfsmittel.
Während des Trainings ist unbedingt auf eine aufrechte Haltung zu achten, dafür sollten Sie sich immer daran erinnern, die Bauchmuskeln anzuspannen. Je nach Kurs können verschiedene Techniken durchgeführt und kombiniert werden. Der Schrittlauf ist eine Kombination aus Lauf- und Radfahrbewegungen, beim Schreitlauf werden größere Schritte gemacht und beim Kniehebelauf werden die Knie abwechselnd bis zur Waagerechten angehoben. Durch den Wasserwiderstand können Sie Ihre Trainingsintensität einfach anpassen, indem Sie sich langsamer oder schneller bewegen.

 

Tags: Allgemein



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