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Trailrunning – Über Stock und Stein

März 13th, 2013 · Keine Kommentare



„Trail“ ist das englische Wort für „Pfad“ und diese Variante des Joggens findet im freien und unbefestigten Gelände, wie im Wald und auf Feldwegen, also abseits von den üblichen Joggingwegen statt. Für Fans des Trailrunnings macht ebendies den besonderen Reiz aus. Kleine Pfade und unbefestigte Straßen, auf denen man über Steine und Wurzeln springen und Ästen ausweichen muss und das Anpassen an unterschiedlichste Gegebenheiten machen das Trailrunning zu einem ganz speziellen Lauferlebnis. Doch was sind die Vorteile dieser Lauf-Variante und wie funktioniert effektives Trailrunning?

Die Vorteile des Trailrunnings

Wenn der Boden uneben, rutschig oder besonders tief ist, brauchen Sie mehr Kraft, dieses Gelände zu bewältigen. Selbst beim langsamen Laufen werden mehr Kraftreserven benötigt, als auf festen Wegen und ausgetretenen Laufstrecken. Wer beim Laufen mehr „arbeitet“, verbraucht mehr Energie und beansprucht den Körper in größerem Umfang. Je anspruchsvoller das Gelände, desto größer auch der Trainingseffekt. Insgesamt werden beim Trailrunning Ihre Kraft, Koordination und Ausdauer geschult.

Die positiven Effekte für Ihren Körper

Kraft für die Ober- und Unterschenkel: Jedes Mal, wenn Ihr Fuß im Sand oder Matsch keinen festen Halt findet, wird die Wadenmuskulatur beansprucht, was diese mit der Zeit kräftigt. Beim Laufen bergauf werden die Oberschenkelmuskeln, aber auch die Gesäß- und Wadenmuskeln trainiert und gestärkt.

Erhöhte Belastbarkeit: Untersuchungen haben nachgewiesen, dass stauchendes Bergablaufen das Nervensystem schult, die Aufprallimpulse effizienter zu verteilen. Bei wiederholter Bergabbelastung werden im Körper immer mehr Muskelzellen aktiviert, die sich der Belastung stellen. Je öfter Sie also bergab laufen, desto einfacher wird es für Ihre Muskeln und desto weniger Muskelkater werden Sie anschließend haben.

Verbesserte Schnelligkeit: Trailrunning erfordert einen ständigen Tempowechsel. Sie müssen Ihre Laufgeschwindigkeit immer wieder den Geländebedingungen anpassen. Dies schult vor allem die schnell-kontrahierenden Muskelfasern und je besser diese Muskulatur trainiert ist, desto schneller sind Sie in der Lage zu laufen.

Verbesserte Koordination: Die Ansprüche an den Laufschritt wechseln im Gelände von Minute zu Minute und wenn auch noch tiefhängende Äste oder andere Hindernisse auftauchen, wird das Laufen noch anspruchsvoller. Dies schult auf lange Sicht Ihre Koordination.

Minimieren des Verletzungsrisikos: Die unebenen Laufuntergründe haben zur Folge, dass die Füße mit jedem Schritt anders belastet werden, was vor allem die Fußgelenke stärkt und das Verletzungsrisiko minimiert.

Stärkung des Immunsystems: Trailrunning stärkt und festigt Ihr Immunsystem und wirkt wie Vitamin C auf Ihre Abwehrkräfte.

Mehr zum Thema Trailrunning lesen Sie bei Runnersworld und Men’s Health.

Tags: Spezielles Lauftraining



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