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Laufen mit Schmerzen – macht das Sinn?

Februar 25th, 2013 · Keine Kommentare



Jeder kennt Muskelkater. Nach der ersten Sporteinheit nach langer Zeit oder nach Steigerung der Trainingsintensität spürt man ihn, den heftigen, aber auch irgendwie befriedigenden Bewegungsschmerz in den Muskeln. Doch können durch hohe Belastungen auch dauerhafte Beschwerden auftreten. Häufig sind es nur Kleinigkeiten, aber ab wann sollte man den Körper weniger belasten oder sogar ganz aufhören? Wir helfen Ihnen, die Zeichen Ihres Körpers zu deuten und richtig mit ihnen umzugehen.

Laufen mit leichtem Schmerz

Ob es im Knie zwickt oder die Achillessehne schmerzt, wenn die Schmerzen nicht stark sind und nach wenigen Minuten verschwinden, können Sie vorsichtig weiter laufen. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um Nachwirkungen eines intensiven Trainings und die lokal bessere Durchblutung sorgt dafür, dass die Schmerzen verschwinden. Aber auch dabei ist Vorsicht geboten und die Intensität des Trainings sollte sich möglichst im untersten Bereich bewegen.

Außerdem könnte es sich lohnen, im Sportgeschäft nach guten Laufschuhen zu fragen, denn das richtige Schuhwerk kann einer Fehlbelastung vorbeugen und Ihnen das Laufen um einiges angenehmer machen.

Starke Schmerzen beim Laufen

Wenn Sie mit einseitigem Training oder mit einer zu schnellen Laufsteigerung Ihre Muskeln, Sehnen und Bänder überbelasten, können Zellen und Bindegewebe geschädigt werden und es kann eine lokale Entzündung entstehen. Die Schmerzen, die ausgelöst werden, signalisieren, dass die Belastungsgrenze überschritten ist und Sie mit einer Trainingspause oder einer Trainingsreduktion weitere Schäden vielleicht noch vermeiden könnten.

Treten die Schmerzen abrupt während einer Trainingseinheit auf, brechen Sie das Laufen sofort ab und behandeln die schmerzhafte Stelle nach dem PECH-Prinzip:

  • P wie Pause: Training abbrechen
  • E wie Eis: sofort kühlen
  • C wie Compression: Druck auf die Stelle
  • H wie Hochlagern

Ob starker oder leichter Schmerz, am besten ist es, aufmerksam auf seinen Körper zu hören und die Trainingsbelastung zurückzuschrauben, wenn man sich nicht mehr vollständig wohl fühlt oder ein erstes, schwaches Zwicken darauf aufmerksam macht, dass es zu viel war. Grundsätzlich gilt aber: Ist der Schmerz gering und verschwindet schnell, dürfen Sie vorsichtig weiter laufen. Wird der Schmerz aber heftig, sollten Sie sofort aufhören, denn eine dauerhafte Überbelastung von Knorpel und Sehnen kann zu schwerwiegenden Schäden führen und lange Genesungspausen nach sich ziehen.

Tags: Gesundheit



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