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Laufen trotz Muskelkater? In Maßen erlaubt

Januar 25th, 2013 · Keine Kommentare



Sich beim Laufen einen Muskelkater einzufangen, ist keine schwierige Angelegenheit. Das Training nach einer längeren Pause kann einen Muskelkater bedingen, aber auch ein neuer Laufstil oder eine zu anstrengende Trainingseinheit führen zu den unangenehmen Schmerzen im Muskel. In der Bevölkerung hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man einem Muskelkater am besten beikommen kann, indem man denselben Muskel direkt wieder belastet. Doch stimmt dies tatsächlich?

Wie entsteht ein Muskelkater?

Lange Zeit vermutete man, dass ein Muskelkater durch eine Übersäuerung der Muskeln verursacht wird, somit auf ein hartes Training zurückzuführen ist. In den letzten Jahren haben Experten jedoch herausgefunden, dass dies nicht stimmt. Vielmehr handelt es sich bei einem Muskelkater um kleine Risse, die das Muskelgewebe beziehen. Die Anstrengung ruft somit kleinste Verletzungen im Muskel hervor, die je nach Intensität mehr oder weniger stark schmerzen. Ursache des Muskelkaters sind Wassereinlagerungen, die eine Schwellung im Muskel verursachen.

Laufen mit Muskelkater?

Wenn Sie mit Muskelkater eine Trainingseinheit planen möchten, sollten Sie bedenken, dass der Muskel bereits überbelastet wurde. Den Muskel jetzt zusätzlich stark zu belasten, kann dazu führen, dass die bereits bestehenden kleinen Risse zu einem schwerwiegenden Muskelfaserriss werden. Dieser setzt Sie für mehrere Wochen außer Gefecht.

Dennoch müssen Sie Ihr Training wegen eines Muskelkaters nicht komplett unterbrechen. Planen Sie für die nächsten Tage einfach ein lockeres Training ein, bei dem Sie den betroffenen Muskel nicht übermäßig belasten müssen und das eine moderate Intensität aufweist.

Muskelschmerzen beim Muskelkater lindern

Einen Muskelkater können Sie nicht im engeren Sinne behandeln. Es dauert gewöhnlich je nach Intensität zwei bis vier Tage, bis die Schmerzen von selbst wieder vergehen. Dennoch können Sie natürlich einiges tun, um die Schmerzen zu lindern. Versuchen Sie einmal folgende Maßnahmen:

  • Besuchen Sie die Sauna, denn Wärme hilft.
  • Nehmen Sie ein Entspannungsbad mit einem Badezusatz mit den Wirkstoffen von Fichtennadeln, Eukalyptus, Arnika oder Rosmarin
  • Tragen Sie ein Arnica-Gel auf den betroffenen Muskel auf oder nehmen Sie Arnica-Globuli ein.
  • Gegen den Schmerz können Sie zwar Schmerzmittel einnehmen. Sie betäuben den Schmerz allerdings nur und beseitigen nicht die Ursache.

Übrigens haben sich Massagen zur Behandlung des Muskelkaters nicht bewährt. Man hat herausgefunden, dass dies den Muskelkater sogar verstärken kann, da der Muskel dadurch zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen wird.

Weitere Informationen zum Sport mit Muskelkater finden Sie bei Die Zeit, FitForFun und RP Online.

Tags: Gesundheit



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