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Laufen im Sommer – Tipps für das Training bei Hitze

Mai 29th, 2011 · Keine Kommentare



Wenn die Temperaturen im Sommer mal wieder über die 25-Grad-Marke klettern, fragt sich so mancher Sportler, ob es nicht zu heiß sei, um zu laufen. Hitzefrei ist höchstens etwas für Schüler, denn das Laufen im Sommer ist genauso gut möglich, wie zu jeder anderen Jahreszeit, vorausgesetzt natürlich, man beherzigt einige grundlegende Dinge.

Beim Laufen im Sommer kommt es vor allem auf das Timing an

In der heißen Jahreszeit ist es keine Geschmacksfrage, wann es sich am besten läuft. Denn es gibt Tageszeiten, die Sie für Ihr Training im Sommer lieber meiden sollten. Zwischen 12 und 17 Uhr ist nicht nur die Sonneneinstrahlung am intensivsten, sondern es werden in der Regel auch die höchsten Ozonwerte gemessen. Deswegen sollten Sie in dieser Zeit möglichst nicht laufen gehen, vor allem nicht in Städten. Bei heißen Temperaturen ist es allgemein ratsam, lieber in den Morgen- oder Abendstunden zu trainieren. Da es im Sommer abends länger hell ist, sollte dies für die meisten Berufstätigen auch nach Feierabend kein Problem sein.

Im Sommer wichtiger denn je: richtig und viel trinken

Genügend zu trinken ist beim Training immer wichtig, dies gilt jedoch ganz besonders im Sommer. Da wir durch die höheren Temperaturen beim Laufen im Sommer noch mehr schwitzen als üblich, müssen Läufer noch mehr trinken, um den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten. Trinken Sie vor dem Training mindestens einen halben Liter und nehmen Sie außerdem ausreichend Getränke mit. Für ein einstündiges Lauftraining sollten dies ruhig 1,5 l Flüssigkeit sein. Auch nach dem Training ist es wichtig, das Flüssigkeitsdefizit wieder aufzufüllen.

Wenn wir viel schwitzen, ist reines Wasser nicht immer das beste Getränk. Der Körper benötigt nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe und vor allem Salze. Nicht umsonst essen die Menschen in südlichen Ländern bevorzugt salzige Speisen und salzige Snacks. Im Allgemeinen wird immer zu einer salzarmen Ernährung geraten, für Sportler ist eine extrem salzarme Ernährung jedoch nicht ratsam. Natürlich sollten Sie es mit dem Salz nicht übertreiben, ein Salzmangel jedoch kann zu Leistungsabfall, Übelkeit und Desorientierung führen. Für das Laufen im Sommer sind daher neben Wasser elektrolythaltige, isotonische Sportgetränke ideal, welche den Körper mit Mineralstoffen, Kohlenhydraten und auch Salzen versorgen. Eine Alternative zu gekauften Sportgetränken ist beispielsweise eine Apfelschorle, in die man pro Liter eine Prise Salz gibt oder kalter Früchte- oder Kräutertee, der mit einem Teelöffel Honig und einer Prise Salz pro Liter gewürzt ist.

UV Schutz für das Sommertraining

Auch wenn in den Morgen- und Abendstunden die UV Strahlung noch gering ist, sollten Sie beim Laufen im Sommer immer an einen ausreichenden UV Schutz denken. Dazu gehört eine gute Sonnenschutzcreme für das Gesicht und die unbedeckten Körperteile ebenso, wie die geeignete Funktionsbekleidung. Gute Funktionsbekleidung transportiert die Feuchtigkeit von der Haut nach außen und ist ganz besonders im Sommer wichtig. Darüber hinaus bietet spezielle Sportlerbekleidung immer auch einen guten UV Schutz. Denken Sie beim Laufen im Sommer außerdem an eine geeignete, luftdurchlässige Kopfbedeckung (beispielsweise ein Cap) um den Kopf vor Sonneneinstrahlung zu schützen. Auch eine hochwertige, lauftaugliche Sonnenbrille mit gutem UV Schutz ist für das Sommertraining unerlässlich.

Bildquelle: Denise Hunter/stock.xchng

Tags: Allgemein



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