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Laufen in der Stadt: Eine Alternative zum Waldweg?

März 2nd, 2011 · Keine Kommentare



Wer mitten in einer Großstadt wohnt, hat es oft nicht leicht, in der direkten Umgebung eine schöne Laufstrecke in der Natur zu finden. Dieser Umstand muss jedoch nicht zur Ausrede werden. Lesen Sie, welche Vor- und Nachteile das Laufen in der Stadt haben kann.

Stadtlauf

Am Wochenende zum Laufen in den Wald zu fahren ist eine schöne Sache. Für Städter ist der Weg in die Natur jedoch in der Woche oft zu weit. Wer Glück hat, wohnt in der Nähe eines Stadtparks oder an einem Flussufer. Für alle anderen bleibt als Alternative nur der Stadtlauf. Der größte Vorteil des Joggens in der Stadt ist, dass man von der Haustüre aus sofort loslaufen kann. Abends ist es besonders für Frauen zudem angenehmer, durch beleuchtete Straßen zu laufen, als durch einen dunklen Park. Allerdings hat der Stadtlauf einige Nachteile, die man kennen sollte und durch ein geschicktes Timing auch umgehen kann.

Sport in der Stadt: Schadstoffwerte und das Thema Ozon

Im Allgemeinen sind die Schadstoffwerte durch Abgase in Großstädten natürlich deutlich höher, als beispielsweise im Wald. Allerdings ist die Belastung der Luft in deutschen Städten im allgemeinen nicht bedenklich, sodass die gesundheitlichen Vorteile des Laufens in diesem Fall sicher überwiegen. Vorsichtig sollte man jedoch im Sommer sein. Bei warmem Wetter können die Ozonwerte in Bodennähe drastisch anteigen. Sobald es abends kühler wird, sinken die Werte jedoch schnell wieder. Daher ist es besonders im Somme ratsam, das Lauftraining entweder auf die frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend zu verlegen. Auch den Berufsverkehr sollte man in Innenstädten lieber meiden. Darüber hinaus ist der Kohlenmonoxid-Gehalt der Luft in Straßen mit Bäumen und Grünstreifen deutlich geringer. Auch in autofreien Fußgängerzonen lässt sich vor oder nach den Ladenöffnungszeiten gut joggen. Wege durch Wiesen und Felder gelten übrigens im allgemeinen als gute Laufstrecken. Was viele Läufer jedoch nicht wissen ist, dass gerade das Laufen zwischen Feldern gesundheitlich bedenklicher sein kann als der Stadtlauf. Landwirtschaftlich genutzte Flächen werden intensiv gedüngt und mit Pestiziden behandelt, die gesundheitsschädlich sein können.

Laufen auf Asphalt

Zu den hartnäckigsten Vorurteilen unter Läufern gehört die Vorstellung, dass Laufen auf Asphalt für Gelenke und Knochen besonders schädlich sei. Dabei wird Asphalt meistens mit Beton verwechselt. Beton ist tatsächlich ein hartes Material. Asphalt jedoch enthält elastische Bitumen-Komponenten. Nu so können Straßenbeläge der Dauerbelastung durch Fahrzeuge standhalten. Eine Asphaltstrecke ist also als Untergrund gar nicht so schlecht, wie man meinen könnte. Im Gegensatz zu einem Waldweg ist eine Asphaltstrecke normalerweise eben, sodass die Verletzungsgefahr geringer ist.

Bildquelle: aboutpixel.de / Berlin-Kreuzberg 61te Ecke © Sonny Müller

Tags: Allgemein



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