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Crosslauf – Abwechslung im Lauftraining

Januar 16th, 2011 · 1 Kommentar



Was viele Boxer selbstverständlich in ihren Trainingsplan integrieren, ist auch für Läufer und Freizeitjogger eine willkommene Abwechslung im Lauftraining. Der Crosslauf stellt eine ganz neue Herausforderung dar und macht zudem auch richtig Spaß. Verlassen Sie also auch beim Laufen ruhig einmal ausgetrampelte Pfade und laufen Sie zu Abwechslung einmal querfeldein.

Laufstrecke Crosslauf

Crosslauf – die Idee ist gar nicht neu

Im Boxsport heißt der Crosslauf auch Trailrunning. Viele Boxer, unter anderem der legendäre Champion Archie Moore oder Joe Calzaghe, ziehen den Lauf über Stock und Stein der gerade verlaufenden Straße vor. Tatsächlich lassen sich beim Crosslauf Kondition und vor allem Koordination sehr effektiv verbessern.
Aber nicht nur Boxer laufen schon seit langem querfeldein. Der Crosslauf war zwischen 1912 und 1924 sogar olympische Disziplin. Viele Leichtathleten und Läufer nutzen den Crosslauf im Winter zur Vorbereitung auf die nächste Laufsaison.
Im Unterschied zum normalen Laufen wird beim Crosslauf in unebenem Gelände, beispielsweise im Wald, trainiert. Die Laufstrecke sollte streckenweise mit Gras bedeckt sein und darf sogar etwas matschig sein. Natürliche Hindernisse fordern die Koordination und die Aufmerksamkeit des Läufers. Allerdings sollten diese Hindernisse auch nicht zu groß sein. Zu steile Abhänge oder andere gefährliche Stellen sollten natürlich gemieden werden.

Vorteile des Crosslaufs

Zunächst einmal macht Crosslaufen den meisten Läufern großen Spaß. Während das Geradeauslaufen schnell langweilig werden kann, sind die Wege durch Wälder und Wiesen wesentlich abwechslungsreicher. Beim Crosstraining muss sich der Läufer die ganze Zeit über konzentrieren. Die Zeit scheint so wesentlich schneller zu vergehen, als auf geraden Strecken. Zudem ist die körperliche Beanspruchung vielseitiger, besonders wenn es häufiger bergauf und bergab geht. Wer einmal am Strand gelaufen ist, weiß außerdem, dass das Laufen auf weichem Untergrund sehr viel anstrengender ist, als auf der Straße. Geht es durch feuchte Wiesen oder auch einmal durch den Matsch, wird das Lauftraining schnell sehr anspruchsvoll.
Beim Crosslauf wird die Muskulatur mitunter also richtig gut gefordert. Um den wechselnden Laufuntergrund auszugleichen, sind besonders die Bein- und Gesäßmuskeln gefordert, aber auch die Rückenmuskulatur.
Obwohl man beim Crosslauf in der Regel nicht so schnell laufen kann, wie auf befestigten Wegen, ist der Kalorienverbrauch beim Laufen im Gelände sogar höher.
Nicht zuletzt ist das Crosslaufen ein wesentlich besseres Gehirnjogging als viele Gedächtnisspiele. Da man permanent konzentriert sein und auch vorausschauend laufen muss, werden Reaktion, Koordination und Antizipation trainiert.

Welche Laufschuhe sind für den Crosslauf geeignet?

Ist das Gelände nicht zu anspruchsvoll, kann man durchaus auch normale Laufschuhe für den Crosslauf verwenden. Allerdings sind herkömmliche Laufschuhe nicht unbedingt optimal für das Laufen im Gelände. Deswegen werden im Handel auch sogenannte Trailschuhe angeboten, das sind spezielle Laufschuhe für den Crosslauf. Das Obermaterial dieser Laufschuhe ist fester und nicht so empfindlich. Das leichte Netzmaterial vieler Laufschuhe wird beim Laufen durch Gestrüpp schnell beschädigt, dies kann bei den Trailschuhen nicht passieren. Zusätzlich sind die Laufschuhe für den Crosslauf wasserdicht, so dass beim Laufen durch feuchte Wiesen keine nassen Füße befürchtet werden müssen. Das Wichtigste ist jedoch das Profil der Trailschuhe. Es besteht aus Stollen oder Noppen und bietet auch auf matschigen Böden einen guten Halt.
Eine Alternative zu den Trailschuhen sind übrigens Fußballschuhe.

Bildquellenangabe: Oliver Mohr / pixelio.de

Tags: Allgemein



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