Shin Splints (Knochenhautreizung am Schienbein)
Es handelt sich bei Shin-Splints um eine typische
Läuferverletzung. Durch zu intensives Training auf
hartem Untergrund (Straße, Bahn), Laufen mit abgelaufenen
Schuhen und /oder bei Fußfehlstellungen kann die Knochenhaut
am Schienbein gereizt werden. Meist treten diese Probleme nach einer
Steigerung der Trainingsumfänge oder der
Trainingsintensität auf.
Shin-Splints zeichnen sich durch eine hohe Druckempfindlichkeit am
Schienbein(-Knochen) aus. Oft kann man sogar selber eine Schwellung an
der betroffenen Stelle spüren.
Für den Läufer sind Shin-Splints eine
ärgerliche Verletzung, da Sie meist in einer Trainingsphase
auftreten, die für die Wettkampfvorbereitung bedeutend ist.
Man kann allerdings nur davon abraten weiter zu trainieren. Wer
Shin-Splints von Anfang an mit einer Laufpause begegnet, ist sie meist
auch schnell wieder los. Wer hingegen weiter trainiert riskiert eine
Verschlimmerung der Verletzung.
Die Laufpause sollte man dazu nutzen, gezielt an der
Stützmuskulatur und Koordination zu arbeiten. Das
Herz-Kreislaufsystem kann zum Beispiel mit Fahrradfahren auch in der
Pause trainiert werden.
In jedem Fall sollte ein Arzt zu rate gezogen werden, der eine genauere
Diagnose stellen und Physiotherapie verordnen kann.
Auch nachdem die Verletzung abgeklungen ist, sollte man als
Läufer die Umfänge nur vorsichtig steigern. Sinnvoll
ist eine verstärkte Integration von Training der Lauftechnik
und spezielles Training der Muskulatur der Beine. Ihr Physiotherapeut
zeigt Ihnen sicher gerne ein paar Übungen.
Diese Informationen dienen lediglich dem Selbststudium und ersetzen
keinen Arztbesuch.