
Intervalltraining ist eine relativ intensive Trainingsform. Festgelegte Belastungen werden mit Pausen wiederholt. Das Training wird in der Regel auf der 400 Meter Laufbahn absolviert. (Es kann aber natürlich auch auf abgemessenen anderen Strecken gelaufen werden.) Zwischen den einzelnen Belastungen ist eine aktive Pause, in der man geht oder langsam läuft.
Programme
Typische Programme beim Intervalltraining sind:
10 x 400 m schnell – dazwischen 200 m Trabpause
5 x 1000 m schnell – dazwischen 400 m Trabpause
3 x 3000 m schnell – dazwischen 400 m Trabpause
Das Tempo beim intervalltraining
Viele Anfänger machen den Fehler und wählen ein viel zu schnelles Tempo beim Intervalltraining. Die Laufgeschwindigkeit sollte so gewählt werden, dass man auch die letzte Wiederholung im gleichen Tempo laufen kann, wie die erste. Das ist am Anfang schwer einzuschätzen, aber nach ein paar Trainingseinheiten sollten Sie dafür ein Gefühl entwickeln.
Gut Aufwärmen
Wichtig ist, dass man das Training gut vorbereitet. Vor dem eigentlichen Intervalltraining sollte man sich mindestens 15 Minuten warmlaufen.
Fazit
Intervalltraining ist ein sehr wirkungsvolles Training. Es schult die Tempohärte und wird Ihrer Form einen gehörigen Schub geben. Es muss jedoch sehr sorgfältig dosiert werden. Anfänger sollten kein Intervalltraining machen und auch Fortgeschrittene sollten Intervalltraining zunächst maximal einmal wöchentlich in den Trainingsplan einbauen. Intervalltraining kann schnell zu Überlastungen und Verletzungen führen, seien Sie also vorsichtig mit der Dosierung.
Intervalltraining sollte nur in der Wettkampfvorbereitung durchgeführt werden. Im Wintertraining ist es nicht notwendig.
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