Laufen und Joggen

Lauf-Infos.de – Infos rund um den Laufsport




Laufen im Winter – Welche Laufausrüstung braucht man?

Januar 3rd, 2011 · 1 Kommentar



Was ist die richtige Kleidung zum Laufen bzw. Joggen im Winter? Vor dieser Frage stehen viele Hobbyläufer alljährlich, wenn die kalte Jahreszeit hereinbricht. Im Prinzip gibt es keinen Grund, warum man im Winter nicht laufen sollte. Außer man ist falsch bekleidet und ausgerüstet…

Der “Trick” beim Laufen im Winter ist, dass man sich weder zu viel noch zu wenig anziehen sollte. Aber woher weiß man, wieviel Kleidung gerade richtig ist?
Viele Läufer sind oftmals zu vorsichtig und ziehen sich zu warm an. Denn unaufgewärmt kommt einem die Temperatur draußen relativ niedrig vor. Das ändert sich aber sehr schnell. Denn schon nach kurzer Zeit, nachdem das Schwitzen eingesetzt hat, erwärmt sich der Körper und die Temperatur draußen kommt einem kaum noch kalt vor. Bei mir ist es beispielsweise so, dass mir bei sehr kalten Temperaturen – etwa bei -5 Grad Celsius – nach spätestens 15 Minuten so warm ist, dass es mir draußen überhaupt nicht mehr kalt vorkommt. Das ändert sich auch nicht, solange ich in Bewegung bleibe. Bei “wärmeren” Temperaturen ist mir in aller Regel schon nach 10 Minuten so warm, dass ich teilweise kaum noch Handschuhe brauche.
Ein weiterer Aspekt ist dann natürlich die Art der Kleidung. Hier setze ich auf die Kombination von mehreren bzw. verschiedenen Bekleidungsschichten. Als erste Bekleidungsschicht trage ich, wie beispielsweise beim Ski- oder Snowboardfahren auch, Funktionswäsche. Diese transportiert den Schweiß vom Körper weg und hält diesen damit trocken. Denn Schweiß, der auf der Haut verdunstet, kühlt den Körper bekanntlich ab. Darüber trage ich dann ein langärmliges Funktionsshirt, das die Wärme isoliert. Alternativ kann man auch zu einem Fleece-Pullover greifen, was mir persönlich aber zu warm ist. Zuletzt braucht man natürlich noch eine Funktionsjacke, die wind- und nässeabweisend ist. Denn gerade im Winter kann der Wind schon sehr unangenehm werden.
Worauf man ebenfalls großen Wert legen sollte und was für mich immer dazu gehört, ist eine entsprechende Kopfbedeckung. Denn über den Kopf wird ein Großteil der Körperhitze abgegeben. Ich bevorzuge hier eine Laufmütze aus Fleece; manchen Läufern reicht dagegen auch schon ein Stirnband.
Das gleiche Prinzip gilt auch für die Hände, wobei ich – wie oben erwähnt – die Handschuhe teilweise ausziehen muss, weil es mir auf Dauer zu warm wird. Aber auf jeden Fall starte ich immer mit Handschuhen, denn die Temperatur allein ist eben nicht ausschlaggebend. Wie bereits erwähnt, macht es nämlich einen sehr großen Unterschied, ob und wie stark der Wind weht. Ist es windstill, kann es einem deutlich wärmer vorkommen, als wenn es stark winded. Da kann der Wind unter Umständen sogar die Handschuhe durchdringen. Wenn man also irgendwo in der Ebene läuft, wo der Wind stark weht, wird man froh sein, seine Handschuhe griffbereit zu haben.
So bekleidet braucht man sich dann auch nicht an Regen oder Schnee zu stören und kann ganz entspannt ins neue Laufjahr starten!

Tags: Allgemein



1 Antwort bis jetzt ↓

  • 1 Sorin Sas // Jan 9, 2011 at 15:55

    Ich bin, bis vor einem Jahr, nie im Winter gelaufen. Eben, weil ich gedacht habe: es ist zu kalt, ich will nicht, in der Wohnung ist besser, es ist rutschig! Der innere Schweinehund ist nicht blöd! Es stimmt aber nicht! Im Winter kann laufen wunderschön sein! Wenn´s nicht gerade 15 Grad Minus hat, braucht man sich auch nicht so viel anziehen. Handschuhe, Haube und die Funktionsjacke sollten schon reichen. Und ich habe wenn´s wirklich sehr kalt ist ein Schal vor dem Mund, damit ich die eiskalte Luft nicht einatmen muss.

Hinterlassen Sie einen Kommentar